Petra Rüdisüli

Rückblick auf das Kamingespräch vom 5. September 2017

Kamin - 32711722632_f833bc2554_k- flickr Chris Feichtner<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirche-thalwil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>480</div><div class='bid' style='display:none;'>5358</div><div class='usr' style='display:none;'>89</div>

Wie zu erwarten war, fanden sich zum zweiten Kamingespräch mit Pia Schlechtriemen (Kirchenpflegepräsidentin), Pfr. Jürg Markus Meier (H2OT) und Arend Hoyer (Organisator) weniger Gemeindeglieder ein als am 6. April, an dem die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden Oberrieden, Horgen und Hütten das erste Mal in informeller Runde beraten, sowie über die Folgen der finanziellen wie personellen Kürzungen in der eigenen Kirchgemeinde ausgetauscht wurde.
Arend Hoyer,
Doch auch diesmal war deutlich zu spüren: Die Gestaltung des Gemeindelebens liegt, angestossen durch die aktuelle Entwicklung, immer stärker in den Händen der Gemeindeglieder selber. Nimmt das institutionelle Gepräge der Kirche ab, verwandelt sich diese immer mehr zu einer Bewegung von Gläubigen, die vermehrt Aufgaben übernehmen, die zuvor «Profis» wahrnahmen.

An diesem Abend ging es entsprechend pragmatisch z.B. um die Frage, wie denn hiesige Gemeindeglieder etwa zu einem Gottesdienst nach Hütten gelangen sollen, wenn nicht jede und jeder mit dem eigenen Auto unterwegs sein soll. Oder soll der Taxiservice auch für Gottesdienste in Oberrieden, Horgen und Hütten gelten, was unweigerlich zu höheren Kosten führen würde? So wurde
angeregt, die Gemeinde im Gottesdienst vor einem solchen Anlass aufzufordern, Mitfahrgelegenheiten anzubieten. Eine weitere Idee war, die eigenen Anlässe noch offensiver als bisher für die H2OT-Gemeinden zu öffnen, worunter auch ökumenisch geführten Anlässe wie diejenigen der ökumenischen Frauengruppe zählen sollen.

Auch stiess die Anregung auf Zuspruch, dass wir uns bewusster noch als bisher als gastgebende Gemeinde verstehen, wenn ein H2OT-Gottesdienst bei uns gefeiert wird, und wir nicht gerade
dann fehlen, wenn andere zu uns kommen.

Solche Gespräche bringen viel. So haben denn auch Kirchenpflege und Pfarrkonvent in der Planung für 2018 einige Anregungen aus der ersten Gesprächsrunde umzusetzen versucht.
Ein Termin für das nächste Kamingespräch ist noch nicht fixiert.
Pfr. Arend Hoyer
Bereitgestellt: 20.11.2017     Besuche: 20 Monat 
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