«Gesang des Windes» heisst der poetische Namen des Trios, das in unserer Konzertreihe wundervolle Kammermusik zu Gehör bringen wird. Die zwei «Windinstrumente» Flöte und Klarinette werden dabei vom Flügel harmonisch getragen.
Zwischen romantischer Brillanz, französischem Impressionismus und moderner Ironie spannt dieses Programm einen Bogen vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts, mit einem Schwerpunkt auf den französischen Kulturraum.
Von Claude Debussys farbiger Klangpoesie über die virtuose Spielfreude von Camille Saint-Saëns’ «Tarantelle» und den expressiven Post-Romantizismus Ernest Blochs dessen «Concertino» erklingen wird, bis hin zur tänzerischen Doppeldeutigkeit in Dmitri Schostakowitschs «Walzer» eröffnet sich ein vielfältiges Klangpanorama einer Epoche im Wandel.
Im Zentrum stehen zwei Werke Claude Debussys, die sich gegenseitig spiegeln: die leuchtende «Petite Suite» und die intime «Première Rhapsodie».
Ein Programm, das historische Linien, stilistische Kontraste und feine Klangfarben miteinander verbindet.
Ensemble «Chant du Vent»
Maki Wiederkehr, Klavier, Nolwenn Bargin, Flöte und Francesco Negrini, Klarinette
Claude Debussy: Petite Suite
Camille Saint-Saëns: Tarantelle
Ernest Bloch: Concertino
Claude Debussy: Premiere Rhapsodie
Dmitri Schostakowitsch: Walzer