Natascha Boha

H2OT-Jugend in Berlin

H2OT-Jugend in Berlin (Foto: Jaromir Titschack)

22 Jugendliche der H2OT-Gemeinden reisten für ein verlängertes Oktober-Wochenende nach Berlin. Die Kulturreise war der Auftakt für die engere Zusammenarbeit durch die neu geschaffene Jugendpfarrstelle in Horgen, Oberrieden und Thalwil.
Mit allen notwendigen Vorbereitungen, Tests und Abklärungen in Deutschland konnten wir am 8. Oktober die Reise mit dem Nachtzug mit gutem Gewissen antreten.
Am Samstagmorgen kamen wir – nicht ganz ausgeschlafen – in Berlin an. Zuerst brachten wir das Gepäck ins Hostel. Danach ging es gleich los: West- und Ost und der Mauerfall standen auf dem Programm. Pfarrer Jürg-Markus Meier berichtete aus seiner Studienzeit in Berlin und führte uns zur Mauer-Gedenkstätte und zur Versöhnungskapelle.
Am Sonntagmorgen feierten wir den reformierten Gottesdienst in der Gethsemane-Kirche länderübergreifend – der Glaube verbindet.
Am Montag thematisierten wir die Geschichte der Berliner Juden vor und während des zweiten Weltkriegs. Im Stadtteil Mitte fanden wir überall die «Stolpersteine», die an den letzten Wohnort der Verfolgten erinnern. An der Holocaust-Gedenkstätte gedachten wir in einer kurzen Andacht den Opfern und der Jugendpfarrer Renato Pfeffer erinnerte an die Verantwortung, die wir als Kirche heute tragen angesichts des nach wie vor keimenden Antisemitismus.
Nebst den Stadtspaziergängen gab es für die Jugendlichen viel freie Zeit. Flohmarkt, East Side Gallery, Shopping, Museumsbesuche und einfach Chillen standen auf dem Programm. Neue Freundschaften wurden geschlossen und Pläne für künftige Reisen oder Aktivitäten angedacht. Am Dienstag kehrten wir erschöpft aber mit vielen neuen Ideen in die Schweiz zurück.
Jugendpfarrer Renato Pfeffer
Bereitgestellt: 29.12.2021     Besuche: 3 heute, 52 Monat 
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