Denise Bartholdi

Mit Paulus Predigen

<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirche-thalwil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>576</div><div class='bid' style='display:none;'>6960</div><div class='usr' style='display:none;'>562</div>

Der Römerbrief. Alles drin.
Vor einiger Zeit fiel mir ein Plakat der Römisch-katholischen Kirche in Basel-Stadt auf. Dort wird der Globale Anspruch dieser Kirche, auch lokal in allen Bereichen des spirituellen und religiösen Lebens kompetent zu sein, auf die denkbar kürzeste Formel gebracht: «katholisch basel.alles drin».
Mich spricht als Prediger das «alles drin» dieses Slogans an, und ich möchte mich in den Sonn- und Feiertagspredigten meiner letzten Berufsjahre am Römerbrief des Apostels Paulus orientieren. Dort ist in meinen Augen zum Glauben aber zur Übersetzung des Glaubens in die jeweilige Gegenwart seiner Briefempfängerinnen und -empfängern auch «alles drin».
Auch die Aufschlüsselung dessen «ist drin», was es heissen kann, wenn sich ganz unterschiedliche Menschen mittlerweile auch ohne christliche Tradition zu einer christlichen Gemeinde vor Ort zusammenschliessen. Auch dies hat der einzige Zeitgenosse Jesu, aus dessen persönlichem Diktat uns authentische Briefe erhalten sind entworfen und experimentiert. Ganz besonders und zusammenfassend gelingt Pauls dies «alles» in seinem Brief, den er um das Jahr 57 unserer Zeitrechnung herum an die Römer schreibt, die ihm wohl nur eine Nuance bekannter gewesen sein dürfte, als wir hier in Thalwil.
Selbstverständlich werde ich die 16 Kapitels dieses Briefes nicht einfach «durchpredigen». Ich möchte mich bei der Auswahl der Predigttexte aber vom Römerbrief leiten lassen und uns als Gemeinde auf Pfade führen, die sein Autor gelegt hat und – Gott sei Dank – diesen selbst auch übertreffen. Es geht mir nicht um die Verherrlichung des Apostels. Paulus hat aber in der mittlerweile langen Zeit, die uns von der Entstehung der christlichen Bewegung trennt Spuren gelegt, die uns helfen, den Zugang zur Botschaft – denn was heisst eigentlich «Evangelium»? – wieder freizulegen, nicht im Gegensatz zu den als Evangelien bekannten Schriften, sondern im Gespräch mit Ihnen.
Der Startschuss mit Römer 1,1… wird am Sonntag, 21. März gegeben.

Pfr. Arend Hoyer

Zur Predigt: Römerbrief 1, 16-17


Bereitgestellt: 02.03.2021     Besuche: 108 Monat 
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