Denise Bartholdi

Klimagerechtigkeit fokussieren

Hungertuch <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Lilian&nbsp;Moreno&nbsp;S&aacute;nchez,&nbsp;K&uuml;nstlerin)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirche-thalwil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>576</div><div class='bid' style='display:none;'>6954</div><div class='usr' style='display:none;'>562</div>

Brot für alle und Fastenopfer stellen ihre ökumenische Kampagne 2021 in den Dienst der Klimagerechtigkeit. Sie regen uns zu einem Verhalten an, die beidem förderlich sind: der Umwelt und der Gemeinschaft. Die Kampagne erstreckt sich über den Zeitraum vom 17. Februar bis 4. April, den ökumenischen Gottesdienst feiern wir am Sonntag, 14. März 2021.
Mit gebündelter Kraft unterstützen die Kirchen das Pariser Abkommen, das seit dem 1. Januar 2021 zur Erreichung der global vereinbarten Klimaziele gilt. In der Verantwortung stehen die Vertragsstaaten des Abkommens. Dieses erteilt jedem Land den Auftrag, nationale Klimaziele zu erlassen und diese alle fünf Jahre zu verschärfen. Die Hilfswerke Fastenopfer und Brot für alle wissen: Klimagerechtigkeit lässt sich nicht delegieren, sondern beginnt an der Basis mit dem Bewusstsein jeder/s einzelnen Erdenbürgerin/s und deren/dessen alltäglichem Verhalten. Das Bestreben nach effektivem Klimaschutz soll niemanden unberührt lassen. Schliesslich handelt es sich beim Anliegen um nichts Geringeres als die Bewahrung der elementaren Lebensbedingungen auf der Erde überhaupt.
Die einen lässt es dennoch nach wie vor kalt, die anderen treibt es im umso mehr verzweifelten Protest auf die Strasse: Das diesjährige Hungertuch von Künstlerin Lilian Moreno Sánchez zeugt mit dem Röntgenbild des gebrochenen Fusses eines Demonstranten vom Oktober 2019 in Chile vom zweiten Bezug. Das Kampagnenjournal und die Website sehen-und-handeln.ch sind randvoll mit Anregungen und Materialien der Hilfswerke, um die Menschen endlich im Herzen zu erreichen, sie in ganzer Breite einsichtig werden zu lassen und effektiv zu zielführendem Verhalten zu bewegen.
Mit einem neunminütigen Video haben wir zur Zürcher Kampagnen-Impulstagung beigetragen mit der mutigen Botschaft, dass solches Verhalten eigentlich gar nicht so schwierig ist. Sie finden es auf www.kirche-thalwil.ch und auf www.en-gage.ch. Darin verstehen wir Mutter Erde als lebendiges Wesen mit der erstaunlichen Wirkung, dass wir ihr gleich anders begegnen. Denn dann fragen wir, wie es ihr geht und was wir dazu beitragen können, dass es ihr gut geht. Das macht einen grossen Unterschied zu Ignoranz und Arroganz, wie wir sie uns bis anhin fahrlässig und viel zu oft geleistet haben.

Martin Klöti, Präsident Kirchenpflege ad interim
Bereitgestellt: 26.02.2021     Besuche: 46 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch
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