Denise Bartholdi

Seelsorge und Diakonie in besonderen Zeiten

Stern <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Felix&nbsp;K&auml;nzig-Wolf)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirche-thalwil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>576</div><div class='bid' style='display:none;'>6931</div><div class='usr' style='display:none;'>562</div>

Diakonisches Wirken ist seit dem Lockdown im Frühling oft eine Kunst der guten Planung und eine Übung in Geduld. Dankbar sind wir für all das, was an Begegnung möglich wurde.
Bei durchgeführten Anlässen erlebten wir Menschen, die froh waren, trotz Auflagen, wieder andere Menschen zu treffen und Gemeinschaft zu erfahren. Andere blieben zur eigenen Sicherheit bewusst fern. Wir bekamen prägnante Rückmeldungen von Menschen, die das Kerzenziehen und den Adventsmarkt mit Chranzen sowie andere Weihnachtsanlässe vermissten. Sie freuen sich bereits auf die Adventszeit 2021! Wir sind dankbar, dass wir an Heiligabend mehrere Gottesdienste für Jung und Alt anbieten durften. Die Weihnachtsbotschaft «es Liecht gaat uuf ii de Finschternis» schenkt uns gerade in dieser besonderen Zeit Halt und Zuversicht. Die Aktion «Adventsfenster» der Christlichen Kirchen und die Adventspost für Menschen, denen Gottesdienste oder andere Begegnungsorte fehlen, sind Zeichen der Hoffnung und Verbundenheit. Zusammen mit den Katholiken engagierten sich unsere Pfarrer im Serata und im Oeggisbüel: Trotz Pandemiemassnahmen und dank guter Organisation der Leitung durften die Bewohner*innen die Weihnachtsbotschaft in Wort und Musik erfahren.
Mitte Dezember musste auch die Lebensmittelabgabe den neuen Vorgaben des Bundes angepasst werden. Da die Läden bereits um 19.00 Uhr schliessen, findet die Abgabe neu in zwei Gruppen um 19.20 und um 19.45 Uhr statt. Ein besonderer Dank gilt all den Freiwilligen, die sich trotz veränderter Abgabevorgaben weiter engagieren. Neu helfen jeweils am Mittwoch Freiwillige aus Oberrieden mit. Von drei Lebensmittelgeschäften sammeln sie übrig gebliebene Lebensmittel ein und bringen sie ins Kirchgemeindehaus. Unser Angebot ist noch vielfältiger geworden, was die Bezüger*innen sehr schätzen.

Felix Känzig-Wolf, Sozialdiakon
Bereitgestellt: 29.01.2021     Besuche: 50 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch
Datenschutz
Impressum