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Petra Rüdisüli

Interview mit Mette Dünner-Kramp, ehemalige Kirchenpflegerin

Mette Dünner-Kramp<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirche-thalwil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>600</div><div class='bid' style='display:none;'>6497</div><div class='usr' style='display:none;'>89</div>

Wie bist du, Mette, Kirchenpflegerin geworden?
Ich war von 2010 bis 2018 Kirchenpflegerin. Der Einstieg war ein grosses Mittagessen aller Kirchen zum 850-jährigen Bestehen unserer Kirche auf der Platte. Mit der Kirche enger in Kontakt getreten bin ich zuvor über Pfrn. Ulrike Müller, die mich in meiner Trauer um meine Tochter begleitet hat. Dank ihr habe ich mich dann auch in der ökumenischen Frauengruppe engagiert.

Was hat dich motiviert?

Meine Motivation: Ich konnte gute Leute treffen, mit denen man auch in die Tiefe gehen kann. Ein weiterer Schritt war das Präsidium der Konzertkommission. Für die Kirchenpflege liess ich mich aber erst gewinnen, als ich pensioniert wurde.

Was war der Ertrag, was hat dich bereichert?
Mir hat die Mitarbeit in diesem Gremium viel gebracht. Ich habe gelernt zu argumentieren. In einer Sitzung überstimmt zu werden hat mir nie Schwierigkeiten bereitet. Mein Ressort «Gottesdienst und Musik» habe ich zusammen mit der Kantorin Gabriela Schöb auch in den Zeiten finanzieller Knappheit immer gewissenhaft vertreten und in seiner Vielfalt stärken können. Musik hat die Kraft, die Menschen spirituell tief zu bewegen. Überhaupt habe ich mich in der Kirchgemeinde gern engagiert – bis hin zum Gotthardmarkt, an dem wir einen Stand hatten.

Als Kirchenpflegerin gehörte es zu deinen Aufgaben, regelmässig am Gottesdienst teilzunehmen. Welche Erfahrungen hast du dabei gemacht?
Mit der Zeit habe ich erlebt, dass mich auch der Wortteil im Gottesdienst nährt. Auch bei der Begrüssung der Gottesdienstbesucherinnen und -besucher haben mir die Begegnungen mit den Menschen das Herz gewärmt. Ich wünsche meiner Nachfolgerin, meinem Nachfolger, viel Freude an der Musik und Freude an den Menschen.

Dein Fazit?

Als Kirchenpflegerin hat es mich sehr gefreut, dass wir als Gremium immer mehr Zusammenwuchsen und die Sitzungen besser strukturierten. Neben den monatlichen Sitzungen sind die jährlichen Wochenendretraiten wertvolle Zeit der gegenseitigen Abstimmung. Für mich kam das Engagement kurz nach der Pensionierung gerade zur rechen Zeit.
Das Interview geführt hat
Pfr. Arend Hoyer
Bereitgestellt: 21.01.2020     Besuche: 5 heute, 80 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch