Aktuelle Berichte

Patricia Keller

Jugendtageslager 2019

fullsizeoutput_78a9<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirche-thalwil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>264</div><div class='bid' style='display:none;'>6378</div><div class='usr' style='display:none;'>99</div>

Treffen sich 2 Planeten im Weltall. Sagt der eine: “Du siehst aber schlecht aus. Fehlt dir was?”
Sagt der Zweite: “Ach mir geht’s gar nicht gut. Ich habe die „Menschheit.”
Tröstet ihn der andere: “Mach dir keine Sorgen. Hatte ich auch mal. Das geht wieder vorbei…”
Patricia Keller,
Im diesjährigen Jugendtageslager beschäftigten sich 34 Jugendliche und 7 junge Erwachsene, die als HilfsleiterInnen oder Köche mitarbeiteten mit dem Thema „Klimawandel“.
Schon der Einkauf für das Lager war eine Herausforderung: Wenn wir uns mit dem Thema befassen, achten wir natürlich auf Bio, Fairtrade, Schweizer Produkte, Freilandhaltung, wenig Fleisch, kein Palmöl, nicht zu viel Verpackung, Saisonales, usw. Trotzdem müssen wir auch auf den Preis achten und so ist man verlockt, Kompromisse zu machen. Schliesslich wurden aber die Jugendlichen von unseren beiden Köchen sehr bewusst bekocht.
Wir arbeiteten mit einem brandaktuellen Thema, zu welchem die Jugendlichen schon viel Wissen mitbrachten. Viele Jugendliche haben eine klare Meinung und gute Ideen wie wir achtsamer sein können. So gibt es überzeugte VegetarierInnen, Jugendliche die es sich gewohnt sind auf Herkunft der Produkte zu achten, oder auch über deren Abfallproduktion bewusst sind. Recycling scheint eine Selbstverständlichkeit zu sein und über den sichtbaren Abfall, dem wir täglich auf den Strassen und im Wald begegnen, ärgern sie sich sehr.
Einige Inputs entnahmen wir aus DOK-Filmen oder Kurzfilmen aus dem Internet. Einen davon würde ich ihnen hier als LeserIn empfehlen: https://www.youtube.com/watch?v=WfGMYdalClU
Die Jugendlichen konnten an ihren eigenen Ideen arbeiten, wie wir achtsamer mit unserer Welt umgehen sollten. Was braucht es, damit wir und vor allem sie eine Zukunft haben?
Die Motivation war sehr gross. In Interessensgruppen entstanden Kurzfilme, Interviews, Spielzeug aus Abfall, StopMotion-Filme, jede Menge Abfall, die wir unterwegs und ums Haus aufgelesen haben, Collagen, Powerpointpräsentationen und ein Brief an den Bundesrat.
Am Mittwoch besuchten wir die Umweltarena in Spreitenbach. Dort erfuhren die Jugendlichen viel Neues und Spannendes über Nachhaltigkeit im Alltag, ausgewogene Ernährung und Trends im Umweltbereich. Noch viel spannender war der 300 Meter lange Indoor Parcours auf welchem die Jugendlichen einige Testfahrzeuge ausprobieren konnten.
Auf unserem Ausflug wurde der Weg an die Sihl zur „Challenge der gefülltesten Abfallsäcke“. Wir staunten was da alles zu finden war.
Unsere Jugendlichen wachsen mit einem schwierigen Erbe auf, aber diese Woche zeigte uns allen wieder, dass die Jugend trotzdem positiv ist. Die Jugendlichen sind motiviert Lösungen zu finden, aktiv zu sein, hinzuschauen, aufzuklären und selber etwas verändern.


Fürs Jugendtageslager
Patricia Keller
Bereitgestellt: 26.08.2019     Besuche: 31 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch