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Monika Deuber

Samariter einst und jetzt - JuKi Workshop

Was tun bei einem Velounfall<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirche-thalwil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>554</div><div class='bid' style='display:none;'>6057</div><div class='usr' style='display:none;'>33</div>

Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter kennen die meisten. Was hat die Geschichte in der Bibel aber mit uns zu tun? Wer ist mein Nächster, wem würde ich helfen?
Warum lassen Menschen eine verletzte Person einfach liegen?
Monika Deuber,
Mitten im Nachdenken über diese Fragen wurden die 31 Kinder und Jugendlichen des JuKi-Workshops „Samariter einst und jetzt“ von einem Riesenlärm im Treppenhaus des Kirchgemeindehauses aufgeschreckt.
Die Gruppe fand einen Mann, der über Atemnot klagte, und auf der Treppe lag eine Frau, eingeklemmt von einem Tisch, am Boden. Einige Jugendliche reagierten sofort und versuchten zu helfen und zu organisieren, damit die Verletzten so schnell wie möglich Hilfe bekommen.
Nach einer Weile löste der „verletzte“ Mann, Samariter Christian Keeling, die Situation auf und besprach mit den Teilnehmenden, worauf in einer solchen Notsituation besonders zu achten ist.
In der zweiten Sequenz, nun in Uniform, liess er sie in einigen Übungen erleben, wie ausgeliefert man sich fühlt, wenn man hilflos am Boden liegt und was einem in einer solchen Situation hilft. Es zeigte sich, wie wichtig es ist und wie wenig es braucht, um der verletzten Person Sicherheit zu vermitteln.

Nach er Pause erzählten der Jungsamariter Sebi nun ebenfalls in Uniform, und die beiden Fachangestellten Gesundheit, Selina und Maja aus der JugendWG von ihren Tätigkeiten.
Anschliessend wurde es an vier Posten richtig praktisch: Bei Christian Keeling und den Helfenden lernten die Teilnehmenden, wie man einen Verband nach den PECH-Regeln anlegt, was man tun kann, wenn es blutet, wie man fachgerecht eine Seitenlagerung macht, einen Defibrillator benutzt und was man bei einem Autounfall mit Velo tun kann?
Anhand der von den Kindern mitgebrachten Taschenapotheken zeigte der Samariter, was unbedingt in eine Notfallapotheke gehört und weshalb.

In der Schlussrunde wurde klar: es war ein spannender Nachmittag und wir alle hatten viel Neues gelernt.
Nochmals herzlichen Dank an Christian Keeling für die Leitung durch diesen Nachmittag und Sebi, Selina und Maja für ihre Unterstützung.

Patricia Keller, Jugendarbeiterin und Monika Deuber





Bereitgestellt: 16.11.2018     Besuche: 86 Monat 
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