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Patricia Keller

Konflager der Klasse Pfr. Bona vom 30.4. bis 4.5.2018 in Moscia

IMG_1643<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirche-thalwil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>264</div><div class='bid' style='display:none;'>5824</div><div class='usr' style='display:none;'>99</div>

«Nichts», ein kostbarer Schlüssel und die wertvollste Woche im Konfjahr.

Das Konflager ist die Krönung der Konfarbeit. Was braucht es, damit es gelingen kann?

«Nichts» (das Konfthema, an welchem während der Lagerwoche weitergearbeitet wurde).
Patricia Keller,
Nichts ...
… oder doch ...
Vielleicht ein schönes Haus direkt am See, wie die Casa Moscia bei Ascona, feines Essen, liebevoll zubereitet von freundlichen Mitarbeitenden, eine tolle Umgebung und natürlich ein gut geplantes Programm.
Was aber, wenn vieles davon ins Wasser fällt, wenn die Busvermietung vergisst, den Schlüssel bereitzulegen, wenn die Velotour und der Ausflug in den Seilpark wegen des schlechten Wetters wegfallen?
Dann lernt man die Spontanität, Flexibilität und die Hilfsbereitschaft des Teams schätzen. Und die waren gross!

Dies alles wäre aber noch nichts ohne die Konfgruppe, bestehend aus den 16 Konfis der dritten Oberstufe und einer 18-jährigen Konfirmandin. Ich erlebte sie als ausgesprochene offene, humorvolle, ehrliche, direkte, intelligente und kritisch denkende, kreative junge Menschen mit einer positiven Lebenseinstellung und einer gesunden Portion Naivität.

Die Gemeinschaft und das miteinander Unterwegssein lassen das Lager zu einem wertvollen Erlebnis für alle werden: die Wanderung zum roten Felsen, der Stadt-OL, der Besuch in Luino, die Arbeit am Konfthema, das gemeinsame Singen und Tanzen und vor allem auch die Zeiten, in denen nichts geplant war.
Hier nämlich war Raum für Gespräche, dafür, einander kennen zu lernen, sich näher zu kommen, einander teilhaben zu lassen an Lustigem und Schönem, aber auch an Schwierigem und Traurigem. Tränen wurden gelacht und auch geweint. Es entstanden Freundschaften, sowohl der KonfirmandInnen untereinander wie auch mit dem Team.
Matteo, einer der jungen Leiter, fasste es so zusammen: «In dieser Woche haben wir einen Schlüssel zu den Gedanken der Konfis geschenkt bekommen».

Dieses Vertrauen ist kostbar und das Fundament für intensive Beziehungen auch über das Konfjahr hinaus. Dafür sind wir sehr dankbar, lässt es sich doch weder planen noch machen – es ist ein Geschenk.

Ein grosses Geschenk sind auch die beiden jungen Leiter, Matteo und Nathalie, die Pfarrer Uli Bona und mich tatkräftig unterstützt haben. Ich bin stolz und dankbar, mit so tollen engagierten, verantwortungsbewussten, zuverlässigen, lebensbejahenden jungen Menschen zusammenarbeiten zu dürfen. Sie sind eine grosse Bereicherung für unsere Kirche und für die Arbeit mit den Jugendlichen.

Patricia Keller / Jugendarbeit
Bereitgestellt: 09.05.2018     Besuche: 16 Monat 
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