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Petra Rüdisüli

Traust du dich? Juki-Erlebnismorgen mit Jeremia

Jeremia<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirche-thalwil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>512</div><div class='bid' style='display:none;'>5667</div><div class='usr' style='display:none;'>89</div>

Soll man sich wehren gegen offensichtliches Unrecht? Natürlich! Keine Frage! Was aber, wenn dieser «man» plötzlich «ich» sein soll? Wenn das Unrecht von den Mächtigen ausgeübt wird? Wenn ich gerufen werde, einzustehen für das Recht anderer? Wenn ich dafür ausgelacht, gemobbt, bestraft, verfolgt, geächtet werde?
Monika Deuber,
Fragen, die heute aktuell sind, Tatsachen, mit denen sich Jeremia vor über 2500 Jahren konfrontiert sah. Von Gott zum Propheten berufen, hatte er die schwierige Aufgabe, dem König und dem Volk ihr
Fehlverhalten aufzuzeigen und sie zur Umkehr zu bewegen. Vergeblich! Obwohl er unermüdlich und mit eindrucksvollen Gesten und Bildern – er zerschmetterte beispielsweise einen Tontopf – den drohenden Untergang prophezeite, konnte er ihn nicht verhindern und wurde für seinen Mut ausgelacht und bestraft.

Am Samstag, 20. Januar, erlebten die 5. Klass-Jukikinder mit Pfarrer Meier und Monika Deuber die eindrückliche Geschichte von Jeremia. Dazwischen überlegten sie, wo sie heute Unrecht begegnen und ob, bzw. was, sie dagegen tun könnten. Dafür braucht es in jedem Fall Mut.

Deshalb hiess es: Traust du dich?
Nicht für alle ist das Gleiche schwierig, und so waren auch die anschliessenden Mutproben sehr unterschiedlich, und für alle war eine Herausforderung dabei.
Kurz bevor Jeremia die Zerstörung des Tempels und den Untergang von Jerusalem erleben musste, kaufte er sich einen Acker – ein Zeichen für die Hoffnung:
Gott ist da, auch in schwierigen Zeiten, und es werden bessere Tage folgen. Deshalb erhielten alle ein Hoffnungswort von Jeremia. Zum Abschluss genossen wir das feine Mittagessen, das von den
beiden K16+-Jugendlichen Jan und Nils gekocht worden war.
Monika Deuber, Katechetin

Mit Ungerechtigkeiten sozialer, politischer und ökologischer Art sähe sich Jeremia und sehen wir uns heute noch genauso konfrontiert. Sie zu benennen ist wichtig, was wir dagegen tun könnten zeigt
unter anderem auch die diesjährige bfa-Kampagne. Informieren wir uns, lassen wir uns ansprechen, werden wir Teil des Wandels!
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Bereitgestellt: 21.02.2018     Besuche: 11 Monat 
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