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Patricia Keller

Snowweekend Atzmännig Januar 2018

e2eb1116-b6e2-4f37-81c2-2cf8e376b87c<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirche-thalwil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>520</div><div class='bid' style='display:none;'>5648</div><div class='usr' style='display:none;'>99</div>

Isch supo gsie – danke Patty!

„Was, es het kei Schnee dobe?“ – „Nei, alli Bahne sind zueh.“

Eigentlich hatten wir uns alle schon darauf gefreut, am „Snowweekend“ die Pisten unsicher zu machen. Das Wetter zog uns jedoch einen Strich durch die Rechnung und so stellten wir uns alle schon darauf ein, dass wir am „Snowweekend“ auf den „Snow“ verzichten werden müssen.
Patricia Keller,

Am Freitagabend trafen wir uns zu dreizehnt am Bahnhof Thalwil. Zusammen machten wir uns auf den Weg nach Atzmännig, einer kleinen Sommer- und Wintersportstation im Kanton St. Gallen. Nach 3x Umsteigen und einer kurvigen Postautofahrt in die Höhe, kamen wir etwa 1 ½ Stunden später an unserem Ziel an. Die Lodges, welche wir gebucht hatten, waren direkt an der Postautohaltestelle oberhalb eines Restaurants und so mussten wir – zur Freude aller – unser Gepäck nicht mehr länger herumschleppen. Jetzt konnte uns ja eigentlich nichts mehr im Weg stehen, endlich unsere Zimmer beziehen zu können. Falsch gedacht, denn eigentlich sollte der Eingangsschlüssel in dem Kästchen neben der Tür deponiert worden sein, dieses war jedoch selber verschlossen. So wählten wir die Notfallnummer, welche neben der Tür hing. Zum Glück war es kein echter Notfall, denn die Leute dort waren anscheinend schon im Après-Ski. Nach etwa 20 Minuten kam dann endlich unser Retter Niko mit dem Schlüssel angetrottet – er war im Briefkasten – und so mussten wir unsere erste Nacht doch nicht draussen verbringen.
Nachdem wir unsere Betten bezogen hatten, machten wir uns einen gemütlichen Abend. Die Lodge war sehr modern und heimelig. Wir plauderten, spielten Kartenspiele und machten das Badezimmer zum „Dancefloor“.

Am nächsten Morgen trafen wir uns um 9 Uhr unten im Restaurant, um zusammen zu frühstücken. Wir entschieden uns, dass wir am Mittag den Sessellift nach oben nehmen würden, um dort im Restaurant „Zmittag“ zu essen. Gesagt, getan und so sassen wir am Mittag oben im Bergrestaurant und liessen uns das Mittagessen schmecken. Danach machten wir uns wieder auf den Weg nach unten, wo wir eine freudige Entdeckung machten: der Bulle einer Bullriding-Anlage wartete einsam auf einen Reiter. So verbrachten die einen von uns den Nachmittag auf dem Bullen, während sich die anderen beim Zusehen schlapp lachten. Später entdeckten wir noch die „Komet-Schaukel“, in die wir uns zu viert hineinsetzten und die uns zu unserem Erstaunen (wir dachten, es sei eine Bahn für Kinder) aus den Sitzen schleudern liess und uns so einen super Adrenalinschub verpasste. Als niemand von uns mehr Kleingeld hatte, um die Bahnen zu bezahlen, hatte der Spass ein Ende und wir kehrten in die Lodge zurück.

Um 18 Uhr trafen wir uns zum „Znacht“ im Restaurant. Es gab „Ghackets mit Hörnli“. Das Essen war für die meisten jedoch weniger ein Hit, da viele den Geschmack des Schweinefleischs herausschmeckten. Danach machten wir es uns wieder im Zimmer gemütlich und wiederholten die Aktivitäten des letzten Abends. Viele waren jedoch sehr müde und so schliefen die meisten schon früh. Das Problem war nur, dass das Einschlafen alles andere als ein Zuckerschlecken war, da einige im Zimmer schnarchten.

Am nächsten Morgen trafen wir uns erneut um 9 Uhr im Restaurant und genossen das Frühstück. Danach packten wir unsere Koffer, da wir um 11 Uhr auschecken mussten. So deponierten wir draussen unser Gepäck und vergnügten uns nochmal mit „bull-riding“ und dem „Komet“. Danach spazierten wir zu einem Restaurant, nur fünf Minuten von uns entfernt, und liessen uns dort das Mittagessen schmecken. Nach einigen Runden „UNO“ machten wir uns wieder auf den Weg zur Lodge, da es nun Zeit war, nachhause zu gehen. Bevor wir uns aber auf den Heimweg machten, konnten wir uns eine letzte Fahrt auf der „Kometschaukel“ nicht entgehen lassen. So florierte die Wirtschaft im Wintersportgebiet „Atzmännig“ auch ohne Schnee doch noch.

Der Heimweg verlief reibungslos und so kamen wir um ca. 17 Uhr erholt am Bahnhof Thalwil an.

Isch supo gsie!

Sarah Salzmann
Bereitgestellt: 05.02.2018     Besuche: 29 Monat 
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