Aktuelle Berichte

Petra Rüdisüli

Die wahre Geschichte

B O O K —  https://www.flickr.com/photos/rk_9/4327275916/in/photolist-7Aoqns-9Yvyv4-pqetG9-pGBPwe-9v7TBs-j31Ksj-Jo2VA-irGYPb-iCHXZz-LYHy3-4ewVNa-m4rVrr-4x41Kx-q7nhvt-dfyxUP-igdtJJ-pqebxj-pEvYiC-oKg4vF-mRpjG4-xRVzG-dArQFh-aMEsfX-9Jsmie-oKfmAr-e9yKjL-pEx531-7G8Q4S-dBh6fS-hvXnp7-bZ3p2y-9JvmM3-8TjVub-3miH5w-dFPTME-6DAmiN-xRNa1-dAmont-dJiY8B-bs4Cq4-96SM9u-p8TbEM-oNLWgs-iCHWqx-6Dwc9T-oNscTw-dwqK6d-8UbvAm-dArR93-89KwHo***https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirche-thalwil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>447</div><div class='bid' style='display:none;'>5015</div><div class='usr' style='display:none;'>89</div>

Baba Dunjas letzte Liebe – Alina Bronsky
Katharina Bona
Am 26. April 1986 explodiert der Block 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl. Später wird eine 30-Kilometer weite Evakuierungszone eingerichtet. 70 Dörfer werden geräumt. Aber nicht alle Bewohner leisten den Anweisungen der Regierung Folge. Einige kehren zurück in die Todeszone, mehrheitlich ältere Frauen. Sie sind zäh und erreichen trotz täglicher Strahlenbelastung ein stattliches Alter, während später geborene Kinder mit Missbildungen zur Welt kommen.

Der Roman von Alina Bronsky
«Baba Dunjas letzte Liebe» erzählt von diesen Rückkehrern nach Tschernobyl, von Baba Dunja und den wenigen Nachbarn, mit denen sie in alten, brüchig gewordenen Behausungen zusammenlebt. Baba Dunja ist eine wichtige Figur im halb verlassenen Dorf. Sie ist gescheit, pragmatisch, einfühlsam, und sie besitzt einen wunderbar trockenen Humor. Der Alltag in Tschernowo ist eintönig. Keiner hat Termine,
alle haben Zeit, und bis auf die Biologen in Strahlenschutzanzügen kommt niemand vorbei. Bis eines Tages ein Vater mit seiner kleinen Tochter auftaucht und die Ereignisse in Tschernowo sich von einem
auf den anderen Tag drastisch ändern.
Baba Dunja ist eine Frau, die ihr Leben selber bestimmt. Ihre Tochter ist Ärztin und will unbedingt, dass ihre Mutter zu ihr nach Deutschland zieht. Doch die Bindung an ihr Haus, ihren Garten, die Menschen,
die ihr Leben teilen, ist stärker. Sie ist sich selber treu und trägt als Konsequenz die Trennung von ihrer Familie. Für uns heutige Frauen ist sie ein Vorbild.
Katharina Bona

Literaturnachmittag
9. Februar, 14.00 Uhr
Kirchgemeindehaus
Keine Anmeldung nötig
Bereitgestellt: 26.01.2018     Besuche: 17 Monat 
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