Aktuelle Berichte

Petra Rüdisüli

Gute ökumenische Zusammenarbeit

"Gemeinschaft"_ Glasbild von Frida Huwiler —  Glasbild "Gemeinschaft" von Frida Huwiler - Andachtsraum Serata, Thalwil<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirche-thalwil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>512</div><div class='bid' style='display:none;'>5640</div><div class='usr' style='display:none;'>89</div>

Im Serata ereignet sich Vieles, gerade auch, was die Seelsorge angeht. So haben Pastoralassistent Volker Schmitt und ich eine Informationsbroschüre auf den Weg gebracht, die es Neuzugezogenen und ihren Angehörigen erleichtern soll, von der Präsenz der Kirchen zu erfahren und mit uns Kontakt aufzunehmen. Immerhin sind neben uns beiden die pastorale Mitarbeiterin Elisabeth Korner, Sozialdiakon Felix Känzig, die Pfarrer Marius Kaiser und Ulrich Bona, sowie viele Freiwillige aus beiden Kirchgemeinden ebenfalls mit vielen Menschen im Serata im Kontakt.
Arend Hoyer,
Die Serata-Leitung hat sich unser Projekt zu eigen gemacht und im Herbst umgesetzt. Das Seratateam ist schon seit einiger Zeit daran, das Konzept Palliative Care im Pflegezentrum umzusetzen. Da ist eine noch engere Zusammenarbeit mit den Kirchen umso wichtiger. Die Pflegenden vom Serata 1 zum Beispiel wissen verlässlich, wann wir vorbeikommen und konfessionsübergreifend Besuche machen.

Diese wachsende Vertrautheit hat ungeahnte Auswirkungen, wie folgende Szene auf der Ebene E zeigt: Eine Pflegerin lädt zu einer Erzählstunde ein. Natürlich helfe ich mit, die Bewohnerinnen und Bewohner der Station zu motivieren, teilzunehmen, setze mich selber dazu und vernehme, wie die Pflegerin eine Geschichte aus dem Schriftdeutschen ins Schweizerdeutsch überträgt.
Die Anwesenden hören zu, nicken und lachen bei den einschlägigen Passagen der Adventsgeschichte. Die Pflegerinnen unterhalten sich, ob es auch möglich sei, den Text auf Schriftdeutsch vorzulesen und gleichzeitig den Blickkontakt zur Hörerschaft und somit auch die Spannung zu halten. Da schalte ich mich spontan ein und erkläre, dass dies sehr wohl möglich sei und erhalte natürlich auch gleich den Auftrag, dies nun auch unter Beweis zu stellen – mit Erfolg.

Solche spontanen Augenblicke konkreter Zusammenarbeit und gelebter Gemeinschaft sind ein gutes Zeichen. Die Seelsorge ist im Serata gern gesehen, und auch wir Kirchgemeinden sind sehr froh um diese nicht selbstverständlich gute Zusammenarbeit mit dem Serata. Dies ermöglicht uns, auch in schwierigeren Situationen zu vermitteln, zum Wohle aller.
Für das ganze Seelsorge und Freiwilligenteam
Pfarrer Arend Hoyer
Bereitgestellt: 26.01.2018     Besuche: 15 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch