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Petra Rüdisüli

Wer war «The Lady with the Lamp»?

The lady with the lamp<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirche-thalwil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>480</div><div class='bid' style='display:none;'>5613</div><div class='usr' style='display:none;'>89</div>

Florence Nightingale lebte in England im 19. Jahrhundert. Schon als junge Frau spürte sie, dass sie anderen Menschen helfen wollte. Sie sah die grosse Not ihrer Mitmenschen. Ungeachtet aller gesellschaftlichen Konventionen kümmerte sie sich in den Elendsvierteln Londons um arme und kranke Menschen.
Monika Deuber,
«Was ihr einem meiner geringsten Brüder oder Schwestern getan habt, das habt ihr mir getan» (Matthäus 25,40). Dieser Satz stand am Anfang ihrer Berufung und leitete sie ihr Leben lang.
1854, während des Krimkriegs, erhielt Florence Nightingale den Auftrag, die englischen Truppen im Lazarett von Skutari bei der Pflege der verletzten Soldaten zu unterstützen. Nachdem sie die Widerstände der Lazarettleitung gegen die Arbeit der Frauen überwunden hatte, gelang ihr und ihren Pflegerinnen eine grosseVerbesserung der medizinischen und hygienischen Verhältnisse im Lazarett. Die Sterblichkeit der Verletzten sank von 42% auf 2%. Da sie jeweils spät abends mit ihrer Lampe bei allen Verletzten vorbeiging, wurde sie von ihnen liebevoll «The Lady with the lamp» genannt. Zurück in London setzte sie sich für die Entwicklung der Krankenpflege und der Spitäler ein und gilt somit als Begründerin der modernen Krankenpflege.

Mit ihrem Mut kann Florence Nightingale für junge Menschen ein Vorbild sein, ihren Weg zu verfolgen ohne die anderen aus den Augen zu verlieren.
Im ersten Teil des Abends setzten sich die FünftklässlerInnen mit dem Leben und Wirken der tapferen Frau auseinander und überlegten sich, was ihr wohl die Kraft für ihren unermüdlichen Einsatz gegeben hatte. Im zweiten Teil fragten sie sich an «Lichtorten» rund um die Kirche: «Wofür möchte ich mich in meinem Leben einsetzten und was gibt mir die Kraft dazu? Wie kann ich für andere Menschen Licht sein?»
Pfarrer Jürg-Markus Meier und Monika Deuber freuten sich, wie sich auch diezappligsten TeilnehmerInnen von Florence Nightingales Geschichte beeindruckt zeigten und sich mit grosser Ernsthaftigkeit auf die Fragen einliessen.
Monika Deuber, Katechetin
Bereitgestellt: 26.12.2017     Besuche: 15 Monat 
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