Gedanken zum paradiesischen Leben

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Wer Adam und Eva kennen lernen will, der braucht nur in den Spiegel zu schauen, hat jemand gesagt. Denn Adam und Eva heissen nicht umsonst Adam und Eva, übersetzt «der Mensch» und «Mutter des Lebendigen».
Ulrich Bona,


Deshalb:
Adam und Eva – das sind wir.

Immer wieder neu: Der war’s. Die ist es gewesen.
Ein Urgesetz der Menschheitsgeschichte, in der Bibel bewahrt von Anfang an.
Adam sagt: «Die Frau hat mir von der Frucht gegeben und ich aß. Die war’s!»
Und die Frau sagt: «Die Schlange betrog mich, so dass ich gegessen habe. Die ist’s gewesen.» Der andere war es. Die andere.

«Wo bist du Mensch?» fragt Gott.
Und ich erkenne: mittendrin. Versteckt und in Deckung.

Das Adam-und Eva-Prinzip der Urgeschichte kennen wir alle
Auf dem Schulhof und im Kinderzimmer: Der hat aber zuerst!
Am Küchentisch und in der Konfirmandenstunde: Die hat angefangen!
Also: ich war’s nicht.

Der umgekehrte Weg: Ich war’s –
Zugeben und eingestehen: Ich war’s. Ich bin schuld.
Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung.

Genau darin nun steckt meines Erachtens die uralte und zugleich so aktuelle Kraft der Urgeschichte vom Anfang der Bibel. Sie lädt tatsächlich ein zur Selbsterkenntnis und fragt: Wo bist du Mensch? Und wo bist du in dieser Geschichte?
Pfr. Ulrich Bona

Bereitgestellt: 30.06.2017     Besuche: 24 Monat 
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