Petra Rüdisüli

Einladung zur Jubiläumsfeier 20 Jahre Labyrinth

P4111077<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirche-thalwil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>180</div><div class='bid' style='display:none;'>5225</div><div class='usr' style='display:none;'>89</div>

Das Thalwiler Pflanzenlabyrinth steht seit 20 Jahren allen offen – für meditative Spaziergänge,
zum Verweilen oder aktiven Mitgestalten.
Jürg-Markus Meier,





Mittwoch, 21. Juni 2017 · 19.00 Uhr
  • Geführter Rundgang
  • Spiis und Trank
  • Musik mit Trio «zunderopsi»

Im Rahmen der Kulturtage werden geführte Umgänge angeboten
· Sonntag, 11. Juni 2017 um 16.00 Uhr
· Samstag, 17. Juni 2017 um 16.00 Uhr
· Samstag, 24. Juni 2017 um 16.00 Uhr

Bis 1997 waren sie ein Anziehungspunkt für alle Generationen:
die Ziegen, Schafe und Hühner auf der Pfarrhauswiese an der Russistrasse. Infolge Pensionierung des Pfarrers verliessen auch die Tiere die Gemeinde. Für das 1600 Quadratmeter grosse Grundstück musste eine neue Nutzung gefunden werden. Eine ökumenische Gruppe meldete sich mit der Idee, ein aus vielen Kulturen bekanntes Symbol, ein Labyrinth, anzulegen.

Die reformierte Kirchenpflege willigte ein, dass die Gruppe in der bestehenden Wiese mit
dem Rasenmäher einen Labyrinth-Weg anlegte. Für das folgende Jahr wurde ein Pflanzenlabyrinth geplant, um die Wegzeichnung längerfristig sicher zu stellen. Dank finanzieller Hilfe der reformierten und der katholischen Kirchgemeinden war es möglich, den Weg mit Kies zu bedecken. Mit Unterstützung des Vogelschutzvereins, des Verschönerungsvereins und des damaligen Ökoforums konnten rund um das Labyrinth Hecken und Obstbäume gepflanzt und zwei Sitzbänke platziert werden.
Freiwillige Helferinnen und Helfer, darunter auch Kinder, ermöglichten das Erstellen der
vielfältigen Anlage.
Seither hegen und pflegen rund zwanzig Personen die Gartenrabatten und deren Umgebung. Ein Berufsgärtner unterstützt sie dabei mit Rat und Tat. Wer sich an der Gestaltung des besonderen Gartens aktiv beteiligen möchte, kann sich jederzeit bei den Verantwortlichen melden. Die Tür zum gestalteten Grundstück steht jedoch bewusst allen Menschen offen, die in Ruhe verweilen, dem Gesang der Vögel lauschen oder den Weg meditativ begehen möchten.

Wer das Labyrinth abschreitet, muss sich durch den vorstrukturierten Weg führen lassen.
Auch zielorientierte Menschen, die sich auf die nahe liegende Mitte konzentrieren, werden mehrmals an die Peripherie zurückgeführt. Umwege, keine Irrwege, gehören zu einem Labyrinth.
Sie symbolisieren Lebenserfahrungen, die den Glauben an die Erreichbarkeit eines gesteckten Ziels ins Wanken bringen können.
Der Weg führt von aussen nach innen. Wer ihm vertrauensvoll folgt, kommt zur Mitte – einem Ort, der einlädt, über seine eigene Verwurzelung nachzudenken.
So bietet das Labyrinth auch die Möglichkeit, über den Weg zu sich oder den Weg zu Gott nachzudenken.

Wer das Labyrinth gerne mit einer Gruppe beschreitet, hat jeweils am 21. jeden Monats dazu Gelegenheit. Die Jahreszeiten-Wenden werden meditativ gestaltet und im Anschluss mit Speis und Trank gefeiert.

Im Rahmen der diesjährigen Kulturtage zum Thema «Paradiese» lädt die Ökumene Thalwil
am 21. Juni um 19.00 Uhr zur Feier des 20-jährigen Bestehensdes Pflanzenlabyrinths ein.
Erica Meyer-Rieser
Bereitgestellt: 14.05.2017     
aktualisiert mit kirchenweb.ch