Patricia Keller

Snowweekend 2017

IMG_4191<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirche-thalwil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>264</div><div class='bid' style='display:none;'>5145</div><div class='usr' style='display:none;'>99</div>

Auch in der Kälte hat es Wärme
Isabel Schuhmacher,
Auch in diesem Jahr hiess es für uns Jugendliche wieder ab in die Berge. Also haben wir uns am Freitag Abend zu achtzehnt auf den Weg zum Flumserberg gemacht. Am Bahnhof Thalwil hatten wir das Glück die schwersten Sachen, wie Skier und Lebensmittel, Robin, der mit dem Auto hochgefahren ist, mitzugeben und so konnten wir ganz gemütlich und mit leichtem Gepäck per ÖV reisen. Nach ungefähr zwei Stunden waren wir, nachdem wir uns erstmals verlaufen hatten, im Lagerhaus Juhui angekommen. Dabei handelte es sich, wie wir später leider feststellen mussten, um ein recht enges und vor allem hellhöriges Hüttchen, welches jedoch durchaus gemütlich war. Dort angekommen kümmerten wir uns um das Beziehen der Zimmer und um ein leckeres Abendessen. Den restlichen Abend verbrachten wir mit Karten spielen, Nachtspaziergängen und Mitternachtsgesprächen. Unglücklicherweise musste Florian in der Nacht noch von seinen Eltern abgeholt werden, da es ihm nicht gut ging und ihm fürchterlich schlecht war.

Am nächsten Morgen haben wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück für die weitere Tagesplanung entschieden: Manche sind in kleinen Gruppen Ski gefahren und die anderen waren Schlitteln, doch alle haben sich dazu entschlossen das grandiose Wetter mit strahlendem Sonnenschein auszunutzen. Die Schlittel-Gruppe hat nach der ersten Abfahrt schon sofort die Mittagspause in einer Berghütte eingeschlagen und nach einer Portion Älplermaccaronen oder SchniPo fuhr es sich gleich viel leichter. Nach einem Nachmittag voller dramatischen Stürzen, nassen Jeans (weil Joël offenbar nicht weiss, was Skihosen sind) und eingefrorenen Füssen gönnten wir uns noch eine heisse Schokolade, bevor wir zurück ins Haus gingen. Zurück in der Unterkunft ruhten sich die meisten erst einmal aus und ein paar andere fingen an die Fajitas für den Znacht vorzubereiten. Nach diesem Festmahl verbrachten wir den Abend wieder vor allem mit Kartenspielen wie 'Werwöfle' oder 'Ich hab' noch nie'. Danach gingen wir relativ früh ins Bett, um uns von diesem anstrengenden Tag zu erholen. In dieser Nacht war das am Vorabend entdeckte Problem der Hellhörigkeit der Unterkunft also gar kein Thema mehr. Am Sonntag mussten wir nach dem leckeren Frühstück mit Rührei und Zopf unser Lagerhaus putzen. Da das Haus allerdings recht klein für so viele Personen war, erforderte es eine gute Planung, damit wir nicht ständig wieder da durch liefen, wo schon sauber gemacht wurde. Glücklicherweise hat Patricia das ganze gut organisiert und so sind wir sogar noch vor unserer geplanten End-Zeit von 12:00 Uhr fertig geworden. Da unser Zug erst um halb drei Uhr nachmittags in Flums abfuhr, liessen wir unser Gepäck solange im benachbarten Hotel und gingen in eine Hütte, die nicht weit entfernt lag, Mittagessen. Auch bei dieser Mahlzeit gab es wieder richtiges 'Berghütten-Essen' und so gab es für die meisten Spätzli mit Käse oder Bratwurst mit Rösti. Nach dem Essen und den von Roger Federer gewonnenen, life übertragenen Austrailian-Opens, holten wir noch schnell unser Gepäck aus dem Hotel und beeilten uns dann, um nicht unseren Bus zu verpassen. Doch auch bei dieser Fahrt ging alles gut und so sind wir am Sonntagnachmittag sogar noch vor geplanter Ankunftszeit in Thalwil eingetroffen.
Ich glaube ich spreche im Namen aller TeilnehmerInnen, wenn ich sage, dass es ein wirklich schönes und erholsames Wochenende war, bei dem wir auch im nächsten Jahr gerne wieder teilnehme.

Isabel Schuhmacher
Bereitgestellt: 27.02.2017     
aktualisiert mit kirchenweb.ch