«… dass sich die Welt im Sinne Christi verwandelt»

Volker Schmitt<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirche-thalwil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>447</div><div class='bid' style='display:none;'>5115</div><div class='usr' style='display:none;'>89</div>

Volker Schmitt

Seit 1. November 2016 ist Volker Schmitt bei der katholischen Kirchgemeinde Thalwil-Rüschlikon als Pastoralassistent angestellt.
pia.schlechtriemen,
Volker, was kannst du nach deinen ersten fast 100 Tagen in Thalwil berichten?
Zunächst einmal vielen Dank für die Einladung. Ich fühle mich geehrt, dass ich nach
dieser kurzen Zeit in Thalwil von der reformierten Kirchenpflegepräsidentin zum Interview
eingeladen werde. Aber das passt zum Bild, welches ich von den Bewohnerinnen und Bewohnern von Thalwil gewonnen habe. Ich freue mich, dass viele Menschen mit Offenheit, Aufgeschlossenheit und Interesse auf mich zugekommen sind. Das erleichtert mir das Ankommen. Hinzu kommt die hohe Anzahl an freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in beiden Kirchgemeinden, was ich als grossen Schatz erlebe.
Was ist neu? Was gefällt dir besonders?
Ich habe mich bewusst auf diese Stelle in Thalwil beworben, weil vieles neu ist. Seit ich 2003 in die Schweiz gekommen bin, lag der Schwerpunkt meiner Arbeit in der Katechese bzw. in der Jugendarbeit: ein Bereich, der mir sehr am Herzen liegt und in dem ich mich auch in Thalwil
einbringen möchte. Gleichzeitig wollte ich meinem pastoralen Tun ein stärkeres sozial-diakonisches Profil geben, da sich die Kirche der Zukunft hier als glaubwürdig und gesellschaftsdienlich bewähren muss. Ich bin froh, dass mein Aufgabengebiet in Thalwil stark sozialdiakonisch ausgerichtet ist. Insbesondere die Leitung des ökumenischen Begleitdienstes ist hier ein spannendes Projekt. In Thalwil wird Ökumene gelebt.
Wie siehst du deine Rolle?
Gelungene Ökumene lebt meinem Empfinden nach vom gegenseitigen Zuhören, vom Hören
auf Gott und solidarischem Hinsehen auf das, was getan werden soll. In dieser Hinsicht bin ich gerne Mitarbeiter. Gleichzeitig ist zu sagen, dass ich katholisch bin: So bin ich geprägt und kann mich nur so in die Ökumene einbringen. Und dies wünsche ich mir auch von meinem reformierten Gegenüber. Auf diesem Weg lernen wir voneinander und sehen, was Gott mit uns
vorhat.
Wie können wir das christliche Miteinander stärken?
Die Stärke des Christentums ist die Liebe für die Welt und ihre Geschöpfe. Wir sind berufen,
daran mitzuarbeiten, dass sich die Welt im Sinne Christi verwandelt. Es ist schön zu sehen, dass viele Gläubige aus Thalwil dies bereits tun. Neben den vielen anderen sozialen Tätigkeiten ist
hier besonders der ökumenische Begleitdienst zu nennen, der sich zur Aufgabe macht,
Menschen im Alter nicht alleine zu lassen. Ich danke allen Frauen und Männern, die sich
hier engagieren. Ihr Einsatz kann nicht genug gewürdigt werden. Es ist wichtig, dass dieser Dienst an den Menschen weitergeht. Deswegen bin ich um jede neue Freiwillige und jeden neuen Freiwilligenfroh. Melden Sie sich doch einfach bei mir, wenn Sie Interesse haben.
Vielen Dank. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dir!
Pia Schlechtriemen,
Kirchenpflegepräsidentin
Bereitgestellt: 23.01.2017     Besuche: 12 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch